Langfristige Implantatstabilität und biologische Integration sind nach wie vor zentrale Prioritäten in der Hüftendoprothetik, insbesondere bei der Bewertung von Werkstoffen und Konzepten, die die langfristige Fixierung und die klinischen Ergebnisse beeinflussen können.
In diesem Artikel stellen wir eine prospektive monozentrische Studie vor, die herkömmliche titanbeschichtete Hüftpfannen (DELTA PF) mit 3D-gedruckten Hüftpfannen aus trabekulärem Titan (Delta TT) bei der primären Hüftarthroplastik vergleicht, mit einer mittleren Nachbeobachtungszeit von mehr als 12 Jahren, und aussagekräftige Langzeitdaten sowohl zu den klinischen als auch zu den radiologischen Ergebnissen liefert.
Die Ergebnisse geben Anlass zu großer Zuversicht hinsichtlich der langfristigen Anwendung:
Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Implantatmaterial und -struktur für die klinischen Ergebnisse. Insbesondere die in der Gruppe mit trabekulärem Titan beobachteten höheren Endwerte stützen die Hypothese, dass höhere Porosität die Osseointegration fördern und gleichzeitig die Langzeitstabilität gewährleisten könnte.
Beide Hüftpfannenkonzepte zeichnen sich durch hervorragende Dauerhaftigkeit, Stabilität und langfristige klinische Leistungsfähigkeit aus. Die mit trabekulärem Titan einhergehenden verbesserten funktionellen Ergebnisse deuten jedoch auf einen Vorteil bei der Förderung der biologischen Integration hin, was für die Optimierung der langfristigen Patientenergebnisse von besonderer Bedeutung sein könnte.
Den Link zur Studie finden Sie hier: LINK